
Aktuelle Berichte der Saison
mission accomplished

Paralympics 2012 Weymouth - Silber
Alle Anstrengungen haben sich gelohnt. Nach 10 Rennen stand ich als Silbermedaillengewinner fest. Der Weg dort hin war lang und nicht immer einfach aber er war der richtige Weg, der zum Ziel geführt hat. Mein Trainer Bernd Zirkelbach und ich hatten einen Plan gemeinsam ausgearbeitet und konsequent umgesetzt. Diese Plan sah vor, dass ich mit Sparringspartnern - Lasse Klötzing, Lucas Zellmer (Zelle) und Thomas Dehler - intensiv trainieren, die Segel mit Faber&Münker optimieren und so viele Regatten, wie möglich segeln sollte.
Um das zu leisten, war Zeit und Geld nötig. Durch die Unterstützung des Sailing Team Germany, DieJobmacher (Hannes Schneider), Faber&Münker (Chtistian Tinnemeyer), den Bundesverband DBS, den Landesverband Hamburg, das Team Hamburg, die Stiftung Deutsche Sporthilfe und dem NRV Olympic Team, waren die Mittel für diese Kampagne zur Verfügung.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Beteiligten sehr herzlich bedanken. Das gilt insbesondere für die professionelle Arbeit von Bernd und Tinne, das kameradschaftliche Training mit Lasse, Zelle und Thomas die Umterstützung durch meine Partnerin Katharina, die mir trotz unserer 2 kleinen Kinder und ihrer Kinderzahnarztpraxis immer den Rücken freigehalten hat.
Die Qualifikation für die Paralympics 2012 ist geschafft!!!
Es war ein langer weg von der IDM in Travemünde, über die WM in Punta Golda zum Finale in Berlin. Jetzt heisst es nach Weymouth zu schauen und mich optimal vorzubereiten!
Hier ein paar Bilder auf Segelreporter.com
STG-Academy Stützpunkt Prien
WM 2012 Florida / Punta Gorda

Die WM in Punta Gorda war die 2. Ausscheidungsregatta für die Paralympics 2012. Lasse Klötzing lag vor der WM durch seinen Sieg bei der IDM in Travemünde vor mir und die Aufgabe war für mich, diesen Vorsprung einzuholen und möglichst ein sehr gutes WM Resultat zu ersegeln.
Das Revier zeigte sich als sehr windarm und schwer einzuschätzen. Nachtfröste und Tiefdruckgebiete - für Florida ib dieser Stärke ungewöhnlich - bedeuteten die volle Segelmontour. Sobald aber die Sonne wieder rauskam, wurde es warm - bis 25 Grad.
Erwartungsgemaß war Lasse bei wenig Wind gut unterwegs, bei etwas mehr allerdings nicht. Die Rennen waren sehr spannend und leider fehlte mir an entscheidenden Stellen immer gerne das glückliche Händchen. Am letzten Tag war Platz 3 noch erreichbar aber ein starker Dreher direkt nach dem Start machte mein Hoffnung zunichte. Ich wurde punktgleich mit dem 4. 5.
Lasse ist jetzt in der Wertung hinter mir und muss bei der letzten Ausscheidungsregatta in Berlin mindestens 2 Plätze vor mir sein, um zu gewinnen.
Als nächstes stehen eine Woche Training in Palma und die Weltcups in Palma und Hyeres an.
Ich werde berichten.



